Museum und Begegnungsstätte "Alter Krug"

Ausstellungen, Veranstaltungen. Feiern

Museum "Alter Krug"

Weinberge 15
15806 Zossen

Öffnungszeiten:

Mi 15:00 - 18:00
Sa 14:00 - 17:00

Tel.: 03377/300576

Schulmuseum

Kirchplatz 7 Fachwerkhaus
15806 Zossen

Do 10:00 - 12:00
Sa 10:00 - 12:00

Tel.: 03377 334346

QR-Code Schulmuseum

Erntedankfest

Heißes Kreiserntefest im Ortsteil Schöneiche

am 6.Oktober 2018, wir waren auch dabei

Lange Zeit hat der Vorstand überlegt, ob wir uns sehr aktiv beim Kreiserntefest einbringen. Schließlich war die Entscheidung vom Wetter abhängig gemacht worden und ob wir auf dem „Kartoffelhof“ von Familie Wilke noch ein Plätzchen finden.

Das Wetter spielte mit und so richteten wir uns unter dem Vordach ein. Die Sonne meinte es so gut mit uns, dass wir dann unseren kleinen Stand kurzerhand in Richtung Sonne rückten.

Großes Interesse fanden die beiden alten Karten vom ursprünglichen Kreis Teltow und eine alte Flurkarte von Zossen. Das sind Themen die immer auf Interesse stoßen.

Über den Nachmittag verteilt konnten wir viele interessante Gespräche führen und dabei noch den neuen Jahreskalender erstmalig an den „Mann“ bringen.

Großes Interesse gab es auch für unser Buch „Spinnstubenzauber“ über die Sagen unser Umgebung. Manch ein erworbenes Exemplar wird wohl unter dem Gabentisch am 24.12. liegen.

 

Bild: Fred Hasselmann

Die Beußelbank

Nun ist die „Beußel-Bank“ hier im „Alten Krug“ in den Weinbergen.

Kirchenbesucher werden diese schwarze Bank mit den Schnitzereien, der hohen Rücklehne und den gewaltigen Armlehnen kennen. Man nennt sie die „Beußel-Bank“. Viele Jahre stand sie in der Sakristei der Zossener Dreifaltigkeitskirche später dann im Gemeindesaal, gleich neben dem verschlossenen Aktenschrank. Nach der Wende wurde die Bank schon etwas restauriert und zeigt sich so im heutigen schwarz-glänzendem Zustand den Besuchern. Besonders Kinder liebten diese Bank, konnte man mit dem Po doch schön drauf rutschen und gab oft den Eltern eine Verschnaufpause.

Viel kann über diese Bank noch nicht berichtet werden. Ist sie ein Geschenk des Rittergutsbesitzer Fritz Beußel an die Kirche gewesen? Hat er sie nur benutzt oder hat er sie schon von Vorgängern aus dem Rittergut übernommen? Hat sie überhaupt was mit Beußel zu tun oder gibt nur der Volksmund diesen Namen? Alles liegt noch im dunkeln. Nach dem Umbau des Gemeindesaales, dessen Ursprung mal der Rittergutsbesitzer Fritz Beußel gestiftet hat, fand sich für dies schöne Bank kein geeigneter würdiger Platz mehr.

 

Nun hat die historische „Beußel-Bank“ im „Alten Krug“ eine vorläufige neue Heimat neben dem Kachelofen gefunden. Die Evangelische Kirchengemeinde Zossen und der Heimatverein haben einen Dauerleihvertrag dazu abgeschlossen.

 

Kommen Sie mal vorbei und sitzen Sie auch einmal Probe.

Reibesatte und "Eck-Schultze"

„Erprobte und bewährte Koch-Rezepte - Zur Frischhaltung von Nahrungsmitteln - Obst  Gemüse und Fleisch“,

so der Titel des 24 seitigen Heftes von 1935. Frau Christa Puschadel, in Dabendorf geboren, übergab dem Heimatverein diese Broschüre.  Auf der Titelseite wirbt ganz groß Otto Schultze, Eisen – Haus- und Küchengeräte, Zossen, Am Markt 1. Den Zossenern ist dieses Geschäft bis in die 90iger Jahre als „Eck-Schultze“ ein Begriff. Hier konnte vom Einweckglas bis zum Vorschlaghammer alles gekauft werden. Zu DDR-Zeiten war Eck-Schultze manchmal das einzige Geschäft, in dem noch dringend benötigte Werkzeuge, Schrauben und Nägel zu haben waren.

Der Enkel von Christa Puschadel gab den Anstoß, überhaupt in den alten Dingen zu kramen. Er kannte keine Reibesatte. Christa Puschadel beschreibt die Situation in ihrem Elternhaus so:

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Gesucht werden ...

Gesucht werden Zossener, die Auskunft über das Schützenhaus in der Thomas-Müntzer-Straße geben können.

Rückansicht Schützenhaus - Foto: Rainer Reinecke

Unser Vereinsmitglied Thomas Krause breitete nach der Veranstaltung „An´s Licht geholt“ am 11. März Grundrisse des ehemaligen Schützenhauses in der Thomas-Müntzer-Straße auf den vom Kaffeegeschirr befreiten Tisch aus. Über den Bau des Schützenhauses hat er noch einige Fragen. Besonders interessiert ihn wie die Besucher des Schützenhauses in die verschiedenen Etagen gelangten. Er erhielt einige Hinweise bei welchen Zossenern er noch Auskünfte erhalten könnte. Vielleicht können ihn ja auch Besucher unserer Internetseite helfen.

Nutzen Sie dazu unser Kontaktformular

Zur Geschichte der Dresdner Eisenbahn

Auszug aus den Erläuterungen von Carsten Preuss zur Geschichte der Dresdner Eisenbahn anläßlich der Eröffnung der Ausstellung "Entlang der Dresdner Eisenbahn - Von Mahlow bis Klasdorf"

Die erste Eisenbahnstrecke Preußens und die dritte Deutschlands wurde im Herbst 1838 zwischen den Residenzstädten Berlin und Potsdam eröffnet.

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