Museum und Begegnungsstätte "Alter Krug"

Ausstellungen, Veranstaltungen. Feiern

Museum "Alter Krug"

Weinberge 15
15806 Zossen

Öffnungszeiten:

Mi 15:00 - 18:00
Sa 14:00 - 17:00

Tel.: 03377/300576

Schulmuseum

Kirchplatz 7 Fachwerkhaus
15806 Zossen

Do 10:00 - 12:00
Sa 10:00 - 12:00

Tel.: 03377 334346

QR-Code Schulmuseum

MV 2019 "Alter Krug"

Klaus Andrae, ehrenamtlicher Leiter des Museums „Alter Krug“, berichtete über die Arbeit im Museum 2018 in der Mitgliederversammlung am 26. Januar 2019

Besucher und Veranstaltungen

Das Gelände des Kruges besuchten 2018 702 Personen, darunter 92 Kinder

Wie bereits im Vorjahr trafen sich als erstes 50 Jäger und Treiber nach einer Treibjagd im „Alten Krug“

Am 14. März wurde der „Alter Krug“ beim Frühjahrsputz für die Saison 2019 fit gemacht.

Vorträge:
Die galanteste Löwin des Jahrhunderts
Stefan Rothen von der Geschichtswerkstatt des Kulturvereins Rangsdorf über Friederike, 1778/1841, Prinzessin von Mecklenburg- Strelitz, Prinzessin von Preußen, Prinzessin zu Solms Braunfels und schließlich Königin von Hannover, näher zu bringen.
Unterwegs im Heiligen Land
Vortrag Silvio Fischer, Historiker und Leiter des Museums des Teltow
Kindheit mit Federhalter und Schulspeisung
Buchlesung von Wolfgang Richter aus Berlin

Ausstellungen:
Tischlerinnung in Zossen
Besucher: 84 Erwachsene und 25 Kinder
Leidenschaftlich Malen und Zeichnen Ausstelleng von Arbeiten des Dr. Hartmut Klucke
Besucher: 160 Erwachsene und 37 Kinder
Kinogeflüster - Filmplakate aus mehreren Jahrzehnten
Besucher: 101 Erwachsene und 2 Kinder
„Von der Bürgerwut zur Umgehungsstraße im Zentrum von Zossen“
Besucher: 120 Erwachsene und 25 Kinder

Der „Alte Krug“ als Begegnungsstätte:
Im Krug trafen sich
2 Gruppen von Betriebsangehörigen zu einer Betriebsfeier
1 Wandergruppe
3 KITA-Gruppen bzw. Schulklassen
2 die Jäger zu Jagdveranstaltungen
2 Reisegruppen
2 Hochzeitsgesellschaften zur Trauung
1 Gäste zu einer privaten Feier
Die AG Jagdliche Musik unter Leitung unseres Vereinsmitgliedes Ölschläger
Die Öffnungszeiten konnten dank vieler neuer Helfer eingehalten und besetzt werden.

Ausblick:
Nach einem Gespräch mit der Bürgermeisterin, Michaela Schreiber, soll ein Architekt beauftragt werden den Sanierungsbedarf am „Alten Krug“ festzustellen und die notwendigen Sanierungen einzuleiten.



Erntedankfest

Heißes Kreiserntefest im Ortsteil Schöneiche

am 6.Oktober 2018, wir waren auch dabei

Lange Zeit hat der Vorstand überlegt, ob wir uns sehr aktiv beim Kreiserntefest einbringen. Schließlich war die Entscheidung vom Wetter abhängig gemacht worden und ob wir auf dem „Kartoffelhof“ von Familie Wilke noch ein Plätzchen finden.

Das Wetter spielte mit und so richteten wir uns unter dem Vordach ein. Die Sonne meinte es so gut mit uns, dass wir dann unseren kleinen Stand kurzerhand in Richtung Sonne rückten.

Großes Interesse fanden die beiden alten Karten vom ursprünglichen Kreis Teltow und eine alte Flurkarte von Zossen. Das sind Themen die immer auf Interesse stoßen.

Über den Nachmittag verteilt konnten wir viele interessante Gespräche führen und dabei noch den neuen Jahreskalender erstmalig an den „Mann“ bringen.

Großes Interesse gab es auch für unser Buch „Spinnstubenzauber“ über die Sagen unser Umgebung. Manch ein erworbenes Exemplar wird wohl unter dem Gabentisch am 24.12. liegen.

 

Bild: Fred Hasselmann

Gesucht werden ...

Gesucht werden Zossener, die Auskunft über das Schützenhaus in der Thomas-Müntzer-Straße geben können.

Rückansicht Schützenhaus - Foto: Rainer Reinecke

Unser Vereinsmitglied Thomas Krause breitete nach der Veranstaltung „An´s Licht geholt“ am 11. März Grundrisse des ehemaligen Schützenhauses in der Thomas-Müntzer-Straße auf den vom Kaffeegeschirr befreiten Tisch aus. Über den Bau des Schützenhauses hat er noch einige Fragen. Besonders interessiert ihn wie die Besucher des Schützenhauses in die verschiedenen Etagen gelangten. Er erhielt einige Hinweise bei welchen Zossenern er noch Auskünfte erhalten könnte. Vielleicht können ihn ja auch Besucher unserer Internetseite helfen.

Nutzen Sie dazu unser Kontaktformular

Die Beußelbank

Nun ist die „Beußel-Bank“ hier im „Alten Krug“ in den Weinbergen.

Kirchenbesucher werden diese schwarze Bank mit den Schnitzereien, der hohen Rücklehne und den gewaltigen Armlehnen kennen. Man nennt sie die „Beußel-Bank“. Viele Jahre stand sie in der Sakristei der Zossener Dreifaltigkeitskirche später dann im Gemeindesaal, gleich neben dem verschlossenen Aktenschrank. Nach der Wende wurde die Bank schon etwas restauriert und zeigt sich so im heutigen schwarz-glänzendem Zustand den Besuchern. Besonders Kinder liebten diese Bank, konnte man mit dem Po doch schön drauf rutschen und gab oft den Eltern eine Verschnaufpause.

Viel kann über diese Bank noch nicht berichtet werden. Ist sie ein Geschenk des Rittergutsbesitzer Fritz Beußel an die Kirche gewesen? Hat er sie nur benutzt oder hat er sie schon von Vorgängern aus dem Rittergut übernommen? Hat sie überhaupt was mit Beußel zu tun oder gibt nur der Volksmund diesen Namen? Alles liegt noch im dunkeln. Nach dem Umbau des Gemeindesaales, dessen Ursprung mal der Rittergutsbesitzer Fritz Beußel gestiftet hat, fand sich für dies schöne Bank kein geeigneter würdiger Platz mehr.

 

Nun hat die historische „Beußel-Bank“ im „Alten Krug“ eine vorläufige neue Heimat neben dem Kachelofen gefunden. Die Evangelische Kirchengemeinde Zossen und der Heimatverein haben einen Dauerleihvertrag dazu abgeschlossen.

 

Kommen Sie mal vorbei und sitzen Sie auch einmal Probe.

Reibesatte und "Eck-Schultze"

„Erprobte und bewährte Koch-Rezepte - Zur Frischhaltung von Nahrungsmitteln - Obst  Gemüse und Fleisch“,

so der Titel des 24 seitigen Heftes von 1935. Frau Christa Puschadel, in Dabendorf geboren, übergab dem Heimatverein diese Broschüre.  Auf der Titelseite wirbt ganz groß Otto Schultze, Eisen – Haus- und Küchengeräte, Zossen, Am Markt 1. Den Zossenern ist dieses Geschäft bis in die 90iger Jahre als „Eck-Schultze“ ein Begriff. Hier konnte vom Einweckglas bis zum Vorschlaghammer alles gekauft werden. Zu DDR-Zeiten war Eck-Schultze manchmal das einzige Geschäft, in dem noch dringend benötigte Werkzeuge, Schrauben und Nägel zu haben waren.

Der Enkel von Christa Puschadel gab den Anstoß, überhaupt in den alten Dingen zu kramen. Er kannte keine Reibesatte. Christa Puschadel beschreibt die Situation in ihrem Elternhaus so:

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