Museum "Alter Krug"

Weinberge 15
15806 Zossen

Wir treten in die Winterpause bis Anfang März. Unter Zossen 03377/300576 können Sie einen Winterbesuch vereinbaren.

Tel.: 03377/300576

Schulmuseum

Kirchplatz 7 Fachwerkhaus
15806 Zossen

Do 10:00 - 12:00
Sa 10:00 - 12:00

Tel.: 03377 334346

Erkenntnisreiche Frühwanderung

27. April 2013

Vom „Alten Krug“ zum Gerlachshof

Text: Gudrun Haase

Am 27. April 2013   trafen sich 19 Mitglieder und Freunde des Heimatvereins „Alter Krug“ Zossen e.V. um 7.00 Uhr auf dem Hof des „Alten Kruges“. Klaus Voeckler ließ die zweistündige kultur-historische Frühwanderung durch seine heimatgeschichtlichen Erzählungen wieder zu einem besonderen Erlebnis werden . Während  Frau Andrae und Frau Varchmin das an die Wanderung anschließende Frühstück im „Alten Krug“ vorbereiteten, lauschten die Heimatfreunde Herrn Voecklers Berichten über die Entstehungsgeschichte des „Alten Kruges“ und der Weinbergsiedlung. Petrus war uns freundlich gesonnen. Nach einer regenreichen Nacht konnte die Wanderung durch die Weinberge, am Mühlenlager vorbei, bis zum in früheren Zeiten Gerlachshof genannten Vorwerk des alten Zossener Rittergutes ohne Benutzung der mitgeführten Regenschirme stattfinden.

Impressionen

Fotos: Klaus Andrae

 

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Interessiert lauschten alle der Geschichte des Weinbaus in Zossen und erheitert nahm man zur Kenntnis, daß sich dieser Wein hervorragend zur Essigherstellung eignete. Beim Wandern konnten wir uns so richtig hineinversetzen, welche Mühsal die Weinbauern auf sich nehmen mußten, um den benötigten Schafsdung von der Schäferei auf dem Gelände Gerlachshof bis an ihre Weingärten zu transportieren.
Herr Voeckler gab auch noch einen Hinweis auf die Forsthäuser, die entlang der Straße gegenüber dem Gerlachshof früher als nächstes zu erreichen waren. Sie wurden aber 1947 im Rahmen der Sprengungen auf dem Wünsdorfer Militärgelände auch bis auf die Grundmauern zerstört, wie auch das einige Jahre als Jugendherberge dienende Gebäude der Forstverwaltung.
Eine Anzahl Fotos aus dieser Anlage konnte beim anschließenden Frühstücksaufenthalt im „Alten Krug“ besichtigt werden. Auch die Ausstellung über Liselotte Senff fand viele aufmerksame Betrachter, welche die Gelegenheit nutzten, in unveröffentlichten Texten von Liselotte Senff zu lesen.