Museum "Alter Krug"

Weinberge 15
15806 Zossen

Wir treten in die Winterpause bis Anfang März. Unter Zossen 03377/300576 können Sie einen Winterbesuch vereinbaren.

Tel.: 03377/300576

Schulmuseum

Kirchplatz 7 Fachwerkhaus
15806 Zossen

Do 10:00 - 12:00
Sa 10:00 - 12:00

Tel.: 03377 334346

Sonderausstellung im Schulmuseum

Im ersten Halbjahr 2010 offerierte unser Schulmuseum die Sonderausstellung "Schule in der DDR". Mit einem Fotoalbum von dieser Ausstellung vermitteln wir an dieser Stelle einige Einblicke.

Fotoalbum - Fotos: Rainer Reinecke

Die Märkische Allgemeine berichtet am 03.02. 2010 in einem Artikel von Heidi Borchert über die Sonderausstellung. Daraus an dieser Stelle einige Zitate:

 „Und so wird der Besucher gleich an der Tafel mit dem konfrontiert, woran sich ehemalige DDR-Schüler mit unterschiedlichen Gefühlen erinnern: der Pionierbluse mit rotem Halstuch und dem FDJ-Hemd. Unter Glas liegen blaue Pioniertücher sowie Abzeichen und Urkunden der sozialistischen Kinderorganisation“. Es habe sich eine Menge angesammelt, sagt die ehemalige Mathematik- und Physiklehrerin. Und so kann das Schulmuseum auch auf eine breite Palette von Schulbüchern, Klassenchroniken und Jugendweihefotos aus Dabendorf und Zossen verweisen. ‚Interessant ist ja bei der Jugendweihe besonders die Entwicklung der Mode‘, sagt sie und schmunzelt…

In der neuen Schau sind es besonders die kleinen Details, die der Generation der 30- bis 60-Jährigen aus ihrer Schulzeit in guter Erinnerung geblieben sein dürften: Das Manöver „Schneeflocke“ zum Beispiel, „ein Geländespiel, das uns Dabendorfern immer viel Spaß gemacht hat“. Die Hausaufgabenhefte, die auch über mangelnde Disziplin des Besitzers Auskunft gegeben haben, Zeugnisse, lose und als Heft, aber auch Kinderzeitungen wie ‚Bummi‘, ‚ABC-Zeitung‘, ‚Atze‘, ‚Frösi‘ oder ‚Trommel‘.

Nicht glücklich sei die Pädagogin Gudrun Haase über die Einführung des Wehrkundeunterrichts an den Schulen gewesen. Als positiv schätze sie noch heute die einheitlichen Lehrpläne und die hohe Qualität des naturwissenschaftlichen Unterrichts ein. ‚Ausgeprägt war auch die Hilfsbereitschaft der Schüler untereinander, Leistungsstarke halfen Leistungsschwachen‘, so  Haase. ‚Die Zusammenarbeit mit den Eltern war darauf ausgerichtet, alle Kinder zu erreichen, keinen zurückzulassen.‘ “