Museum "Alter Krug"

Weinberge 15
15806 Zossen

Mi: 15:00 - 18:00
Sa: 14:00 - 17:00

Tel.: 03377/300576

Schulmuseum

Kirchplatz 7 Fachwerkhaus
15806 Zossen

Do 10:00 - 12:00
Sa 10:00 - 12:00

Tel.: 03377 334346

Advent im "Alten Krug"

 28.11.2015 Vereinsmitglieder feiern den ersten Advent

Text und Fotos: Rainer Reinecke

 

Im weihnachtlich geschmückten Raum mit Tannenbaum, Kerzen, Tanne und Nüssen auf den Tischen und Glühwein in den Gläsern kam bei den vierundvierzig Vereinsmitgliedern und deren Angehörigen schon richtig Vorweihnachtsstimmung auf. Ein Duft nach Kerzen, Tanne und Glühwein durchzog den Alten Krug.
Bald kam der Wohlgeruch von Kaffee hinzu. Die Stolle wurde angeschnitten und fleißige Helfer verteilten die Stücken zugleich an die Gäste. Die Vereinsmitglieder hatten sich viel zu erzählen. Stimmengewirr von jedem Tisch. Karola Andrae begrüßte alle Gäste und wies auf künftige Veranstaltungen hin. Sie informierte über die Verzögerungen bei der Fertigstellung des Baus am Kirchplatz, in dem auch das Neue Schulmuseum eine neue Heimstatt finden soll.
 „Weißt Du noch im letzten Jahr…“; „Wie kann das sein, im neuen Schulmuseum fehlen noch die Brandschutztüren?“ „Ist ja wie beim BER…“, „Hab schon alle Geschenke zusammen…“, „Wir feiern zusammen mit unseren vier Enkeln…“
Nach dem Kaffeetrinken dann der Auftritt von Stefan Rothen aus Rangsdorf. Ziemlich für einen Heimatverein, folgte ein heimatgeschichtlicher Vortrag: „Der Soldatenkönig und sein größter Hühnerhaufen“

Weiterlesen: Advent im "Alten Krug"

Der Schöneicher Plan

 

Der Gemeindesaal war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Dieter Schramm aus Schöneiche zur Geschichte des Schöneicher Plans Filmausschnitte und Fotos auf die Leinwand projizierte und viel aus eigener Erfahrung berichten konnte. Mehr vierzig Jahre hat er auf der Mülldeponie gearbeitet. Als gelernte KFZ-Mechaniker war er zunächst für die Technik zuständig und war dann von 1988 bis zum Jahre 2000 Meisterbreichsleiter Süd bis „ich schließlich in den Ruhestand geschickt wurde“. Als Meisterbereichsleiter Süd zeichnete er für den gesamten Betriebsablauf der Mülldeponien Wernsdorf und Schöneiche verantwortlich.

Weiterlesen: Der Schöneicher Plan

Faszination Eisenbahn

Text: Karaola Andrae
Fotos: Klaus Andrae

Zur Eröffnung dieser Sonderausstellung, am 19.09., waren schon viele Schaulustige gekommen. Es trafen Freunde der Eisenbahn genauso wie Enkel mit ihren

 
 Fachsimpelei an der TT-Anlage

Großeltern ein.

Weiterlesen: Faszination Eisenbahn

Tag des Offenen Denkmals im „Alten Krug“

Mehr als fünfzig Gäste waren der Einladung des Heimatvereins „Alter Krug“ gefolgt. Darunter auch einige, die auf Tour ihrer von Denkmal zu Denkmal auch den Alten Krug eine Visite abstatteten. Die meisten jedoch genossen das herrliche Spätsommerwetter bei Kaffee und Kuchen oder auch Bockwurst und Bier.

Karola Andrae, Vorsitzende des Vereins, verwies in ihrer kurzen Ansprach auf die Höhepunkte die an diesem Tag noch folgen sollten, so auf die nur an diesem Tag nochmals gezeigte Ausstellung 20 Jahre Neujahrskonzert. Anlässlich dieser Ausstellung kündigte sie Walter Ratzek als besonderen Gast an diesem Tag an. Außerdem wurden gegen 15:30 die diesjährigen Sieger des Streuobstkuchenwettbewerbes gekürt.

Typische Krugatmosphäre

Wer als Gast an diesem Tag zum Alten Krug kam, nahm sofort die gute Atmosphäre auf dem Gelände wahr. Die Besucher wurden von den freiwilligen Helfern des Heimatvereins an der Kuchen- und Kaffeetheke gut versorgt. An ihren Tischen, unter den bei diesem Wetter nach allen Seiten offenen Zelt, hatten sie sich viel zu erzählen. Wer einmal kurz in die Gespräche hineinlauschte, konnte auch Heimatkundliches vernehmen: „…dies war doch mal das Haus von…“; „….dort war doch die Buchdruckerei…“ aber auch über Urlaubsreisen fern der Heimat „…letztes Jahr waren wir auf Cuba…“; „… wir wollen nächstes Jahr in den Urwald am Amazonas  .“ wurde ebenso gesprochen wie über die letzte Gartenparty „… viele Leute, laute Musik…“; „… gegrilltes Gemüse, kann auch lecker schmecken…“.

Weiterlesen: Tag des Offenen Denkmals im „Alten Krug“

Wein, Weib und Gesang, dies alles bot das 4. Weinbergfest

Am Sonnabend, den 15.08. fand nun das bereits 4. Weinbergfest auf dem Gelände des „Alten Krug“ statt. Eingeladen hatten die Familien Günther und Tetzlaff. Mehr als 120 Gäste von zweieinhalb bis neunundneunzig Jahren waren der Einladung gefolgt. Drohende Gewitterwolken umgaben den Veranstaltungsort, doch der "Alter Krug" blieb in einem Sommerloch.

Familie Günther (links) u. Familie Tetzlaff begrüßen die Besucher

Weiterlesen: Wein, Weib und Gesang, dies alles bot das 4. Weinbergfest

Vereinsausflug 2015

Vereinsausflug 2015

17. Juni 2015

Der blaue Himmel und Sonnenschein am Morgen des 17. Juni 2015 versprach ein schöner Sommertag zu werden mit angenehmen Temperaturen, was er denn auch hielt bis zum Abend in jeder Hinsicht.
Dementsprechend frohgelaunt stiegen die Mitglieder des Heimatvereins „Alter Krug“ Zossen e.V.  in den Bus von „Herz-Reisen“.

 

 Vor dem Landtag

Denn einmal im Jahr fahren die Heimatfreunde  auf Entdeckungsfahrt. In diesem Jahr war die Landeshauptstadt Potsdam an der Reihe und da insbesondere der neuerbaute Landtag. 

Weiterlesen: Vereinsausflug 2015

Zossener Türme und Türmchen

6. Juni 21015

Besichtigung des Zossener Wasserturms und Eröffnung der Fotoausstellung ZOSSENER TURMSILHOUETTEN
Text: Rosemarie Awdoschin
Fotos: Klaus Andrae

Wer kennt ihn nicht, den Wasserturm in der Zossener Gerichtstraße? Bis jetzt allerdings nur von außen. Am 6. Juni 2015 um 14:30 Uhr war es dann endlich soweit, auch einen Blick in das Innere dieses 116 Jahre alten Bauwerkes werfen zu dürfen. Der Heimatverein "Alter Krug" lud zur Besichtigung ein, nachdem Frau Andrae, die Vorstandsvorsitzende, nach Gesprächen mit dem KMS erreicht hatte, dass dies ermöglicht wurde. Und der Besucherandrang war erstaunlich groß an diesem heißen Samstagnachmittag. Neugierig drängten Groß und Klein durch die Tür, nicht alle fanden gleich Einlass und warteten draußen, bis Platz frei wurde. Zu sehen waren im Turm ein Rohrsystem sowie eine bis nach oben führende Treppe, auf der aus Sicherheitsgründen ein Hinaufsteigen nicht erlaubt werden konnte.

Weiterlesen: Zossener Türme und Türmchen

Frühwanderung - Vom Baggerberg zum Kiessee

09.05.2015

Text und Fotos: Rainer Reinecke

Treffpunkt - vor dem Friehof in Horstfelde Ehepaar Taddicken - erstmalig dabei

Am frühen Sonnabendmorgen fanden sich 26 interessierte Wanderfreunde am Friedhof in Horstfelde ein.  Unter ihnen Horstfelder, Zossener, Schünower. Ihre Fragestellungen und Zwischenbemerkungen ließen erkennen, dass sie sich nicht das erste Mal mit der Geschichte ihrer näheren Umgebung befassten. Umso interessanter die Eindrücke eines aus Bremerhaven zugezogenen Ehepaares.  Das Ehepaar Brunhilde und Jürgen Taddicken jetzt wohnhaft in Zossen. Sie habe die sie jetzt umgebende Landschaft schon viel mit dem Fahrrad erkundet.

Weiterlesen: Frühwanderung - Vom Baggerberg zum Kiessee

Silvio-Fischer: Geschichte Verkehrswege

„Zu Lande, zu Wasser und in der Luft: Geschichte der Verkehrswege in der Region“, so hatte Silvio Fischer, Leiter des Museum des Teltow, seinen Vortrag überschrieben.
Am Ende der Veranstaltung fragte eine Besucherin, was ihn den bewegt hätte, sich diesem Thema zuzuwenden.“ Seine Antwort: Ich werde oft angefragt, doch über die Geschichte einzelner Gesellschaftsbereiche in Teltow und im Landkreis Teltow-Fläming in Vorträgen etwas auszusagen. So kam ich auch auf die Verkehrsinfrastruktur. Den Umfang der Arbeit daran hatte ich doch etwas unterschätzt.“
Befragt danach, welches Thema er sich als nächste vorstellen könnte, nannte er die Geschichte des Tourismus in der Region. Jedoch dazu seien auch Forschungsarbeiten notwendig, wozu wahrscheinlich die Zeit fehlen werde.

Weiterlesen: Silvio-Fischer: Geschichte Verkehrswege

Rotkäppchen war nicht zu Hause

21.03.2015

Text: Karola Andrae

Wo Rotkäppchen zu Hause war,
so lautete die Ankündigung, doch dann war alles ganz anders. Die Referentin, Frau Lohrmann, lag im Krankenhaus. Doch wir sollten Ersatz bekommen und waren sehr gespannt was uns erwartete. Pünktlich zu 16 Uhr traf Herr Fred Harry Schulze ein.
Extra für uns hat er einen Vortrag zusammengestellt. Er führte uns nach Ungarn und hier an die doch unbekannten Heilquellen um Eger und die angrenzenden Naturschönheiten. Es hat doch Lust geweckt die Reisekataloge mal in diese Richtung zu durchblättern.
20 Gäste hörten diesen spannenden Ausführungen zu.

Frau Lohrmann ist unterdessen wieder fit und wir werden den Vortrag zum Herbst neu ansetzen, da wir die Sache mit dem Rotkäppchen ja wissen wollen.

Frühlingsputz am 7.März 2015

Text: Karola Andrae
Fotos: Klaus Andrae

schon in kleiner Tradition treffen sich die Vereinsmitglieder am 1. Märzsonnabend zum Frühlingsputz im „Alten Krug“. Die lange Winterpause hat doch dicke Staubschichten hinterlassen, die Fenster sind sandig und die Spinnen haben sich breit gemacht.
Ja der „Alte Krug“ ist schließlich eine große 3-Zimmerwohnung mit 2 Küchen und 2 Klos mit Außenanlage. So ein Frühlingsputz ist wie ein Wochenendgrundstück zur neuen Saison.
Es trafen sich wieder 15 Vereinsmitglieder. Die Stühle wurden draußen geputzt, Fenster abgeseift, Böden gewischt, Vitrinen gerückt, Spinnen abgesaugt, Laub geharkt, der Unterstand gefegt, die Klos geschrubbt u.v.m.

Weiterlesen: Frühlingsputz am 7.März 2015

Im Wald der Kraniche

2015-02-28

Über fünfzig Gäste sahen, im Gemeindesaal der evangelischen Kirche, den neuen Tierfilm von Gerhard Kretlow, „Im Wald der Kraniche“.

Seit 1956 filmt Kretlow neben anderen Vogelarten auch die Kraniche. Erst mit 8mm Kameras, dann mit 16mm Kameras und heute digital.

Dann mal los Herr Kretlow

Die früheren Kameras hatten einen entscheidenden Makel, sie surrten zu lauf für eine ungehinderte Kranichbeobachtung. Lediglich eine russische Kamera mit einem anderen Filmtransportsystem wurde den Anforderungen des Naturfilmers gerecht. Kretlow berichtete auch über die Anforderungen an einen  Anstand für eine ungehinderte Beobachtung der Vögel. So ist dann auch im Film zu sehen, wie er mit Gummistiefeln zu seinem gut getarnten Anstand watet, ihn aufräumt um dann später das Nest mit den Jungvögeln zu beobachten. Da Kraniche sehr genau ihre Umgebung im Auge behalten, darf auch das Objektiv nicht aus dem Unterstand hervorluken. Im Film ist dann auch zu sehen, mit welcher Vorsicht Kretlow das Beobachtungsfenster aufschiebt und zwischen Kamera und Luke eine Blende dazwischen schiebt.

Weiterlesen: Im Wald der Kraniche

Zitadelle Spandau

 31.01.2015

Die Zitadelle Spandau, Vortrag Karl-Heinz Bannasch, Vorsitzender des Geschichtsvereins Spandau.

Zweiundfünfzig Zuhörer waren der Einladung zum Vortrag, „Die Zitadelle Spandau, einst geplant für Zossen?“ gefolgt.

Gegenüber der Vorsitzenden des Heimatvereins hatte der Referent, Karl-Heinz Bannasch, bekundet, es sei für ihn spannend, aus gerechnet in Zossen über die Zitadelle Spandau zu referieren. Gleich zu Beginn des Vortrages klärte er auf: „… spannend deshalb, weil ich in jener Stadt referieren soll, die vor 450 Jahren die Zitadelle nicht bekommen hat.“

Tatsächlich so erläuterte Bannasch in seinem Vortrag, hatte  Joachim der II. erwogen die Festung in Zossen errichten zu lassen.

Weiterlesen: Zitadelle Spandau

Das Zwanzigste – ein denkwürdiges Jubiläumskonzert

 Denkwürdig vor allem deshalb:


 

Erstens: Dieses Konzert fand nicht, wie die 19 vorangegangenen in der Zossener Dreifaltigkeitskirche statt, sondern in der Turnhalle in Dabendorf. WorldBrass in einer Turnhalle, würde das gut gehen? Nach Shawn Grocott, Mitglied des Ensembles, waren da auch die Musiker skeptisch.

Zweitens: Die ersten Musikstücke an diesem Abend spielten nicht Musiker von Worldbrass, sondern der Ideengeber für das erste Neujahrskonzert, Barnabas Kubina, mit seiner Hornisten beim Deutschen Symphonieorchester.

Drittens: Die Eröffnungsworte vom Schirmherr der Veranstaltung, dem ehemaligen Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Manfred Stolpe, waren nicht nur höfliche Begrüßungsworte für Gäste und Musiker, sondern mit Bezug auf die Vergangenheit unserer Region, mit dem Militärstandort Zossen/Wünsdorf, mahnte er vor den Gefahren eines Konfliktes mit Russland.

Weiterlesen: Das Zwanzigste – ein denkwürdiges Jubiläumskonzert