Museum "Alter Krug"

Weinberge 15
15806 Zossen

Wir treten in die Winterpause bis Anfang März. Unter Zossen 03377/300576 können Sie einen Winterbesuch vereinbaren.

Tel.: 03377/300576

Schulmuseum

Kirchplatz 7 Fachwerkhaus
15806 Zossen

Do 10:00 - 12:00
Sa 10:00 - 12:00

Tel.: 03377 334346

Advent Advent ...

 26. Novmebr 2016

Adventsfeier ist doch jedes Jahr, also nichts Besonderes? Und doch erlebten die Mitglieder des Heimatvereins und ihre Angehörigen eine Adventsfeier, die sie so schnell nicht vergessen werden. Alle hatten eine schriftliche Einladung erhalten, nach der der Stollen um 15:30 Uhr angeschnitten werden sollte. Doch einige gingen dennoch von 16:00 Uhr wie in den vergangenen Jahren aus. So betrat Dagmar Rösch mit der Feststellung den Raum: „Ihr seid ja alle schon da, wie kommt denn das?“

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Spinnstubenzauber

 

Autor Klaus Voeckler (l) u. Illustrator Jürgen Melzer (r)
signieren ihr Werk

Am Sonnabend, dem 19. November hatten sich mehr als fünfzig Menschen aus Zossen und Umgebung auf den Weg in das Schulmuseum gemacht. Dort hatten zuvor fleißige Helfer alles für den Empfang vorbereitet. Autor Klaus Voeckler und Maler Jürgen Melzer saßen bereits am Tisch und signierten schon vor Beginn die ersten Bücher. „Spinnstubenzauber“ waren dann die einführenden Worte von Klaus Voeckler sicher nicht, sie erklärten aber, weshalb er das Buch so überschrieben hat. „Noch bis Ende des 19. Jahrhunderts,“ so Klaus Voeckler, „wurden in Spinnstuben aber auch beim Federreißen Geschichten erzählt. Dabei kam es gar nicht so sehr auf Dichtung oder Wahrheit an.“ So wurden Sagen, Erzählungen und Schnurren von Generation zu Generation weitergegeben und auch immer etwas anders erzählt.

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Die "Hütte" war voll

Die „Hütte“ war voll

so könnte man diesen Abend beschreiben, denn der Slogan „der Krug war voll“ würde mehr an ein Trinkgelage erinnern.

Aber der Reihe nach.

Zu ungewohnter Zeit – Donnerstag um 18 Uhr- wollten wir das Buch „Maria“ vorstellen. Ja, welche Stuhlmenge sollten wir bereitstellen?

Meine Erfahrungen besagten, viele Gäste werden kommen, also alle Stühle hinstellen. Das sahen mein Mann Klaus und der Autor Dr. Reinecke doch skeptisch und von mir etwas übertrieben. Na, dann setzen wir alle Gäste an die oberen Tische für etwa fünfzehn Leute und lassen den Rest frei. So blieben alle Stühle stehen.

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Archäologie in Zossen

Am 05. November 2011 berichtete Archäologie Ulrich Wiegmann über Ausgrabungen in Begleitung des Baus der Versorgungsleitungen zur Erstaufnahmeeinrichtung Wünsdorf. Seinen Vortrag überschrieb er dann auch „Wünsdorf Halbmondlager und Moschee“.

Er leitete den Vortrag mit einer kurzen Darstellung der historischen Hintergründe für die Existenz des Halbmondlagers und der Moschee ein. In dem Kriegsgefangenenlager waren hauptsächlich islamische Gefangene aus den ehemaligen britischen und französischen Kolonien interniert. Aber auch Inder und Gefangene aus der russischen Armee lebten hier. Das Ziel der Internierung dieser Menschen bestand darin, sie dafür zu gewinnen, gegen ihre Kolonialmächte, die ja zugleich die Feinde Deutschlands waren, zu kämpfen. Sultan-Kalif des Osmanischen Reiches rief die Muslime, die als Soldaten aus den Kolonien auf Seiten Englands und Frankreichs kämpften, zum Dschihad, zum Heiligen Krieg, gegen ihre Kolonialherren auf.

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Luther und die Reformation

 

Die Zuhörer des Vortrages von Michael Münchow über Martin Luther (10.11.1483-18.02.1546) und die Reformation, sind jetzt bestens auf das Reformationsjahr 2017 eingestimmt. Zunächst stellte Münchow Luther in seine Zeit. Wenige Jahre zuvor war der Buchdruck erfunden. Ohne Buchdruck hätten Luthers Schriften auch keine so weite Verbreitung finden können.

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Tag des Offenen Denkmals

Tag des offenen Denkmals am 11. September 2016

 Eröffnung der Ausstellung

SPIELZEUG AUS DER DDR

 Unter dem Motto "Gemeinsam Denkmäler erhalten" öffneten in diesem Jahr bundesweit mehr als 8000 historische Bauwerke ihre Türen, unter ihnen das Zossener Heimatmuseum "Alter Krug" sowie das Schulmuseum im sanierten denkmalgeschützten Haus Kirchplatz 7.

Bereits ab 11 Uhr konnten Besucher das Heimatmuseum besichtigen, sich im Garten ausruhen, einen Imbiss zu sich nehmen, Gedanken austauschen.

Als um14 Uhr Frau Andrae, die Vorstandsvorsitzende des Heimatvereins, die Ausstellung eröffnete, hatten sich bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen zahlreiche Gäste eingefunden. Frau Andrae erwähnte, dass in dieser Schau Exponate aus einem Zeitraum von Anfang der fünfziger Jahre bis zur Wende zu sehen sind - Leihgaben aus der Region, die einmalig bereitgestellt wurden. Sie erinnerte an damalige Spielzeugläden in Zossen, z.B. Puppen-Scheel in der Baruther Straße.

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Weinbergfest im "Alten Krug"

 

Am 27. August 2016 fand auf dem Hof des Museums „Alter Krug“ des Heimatverein Zossen das 5. Weinfest statt.
Das herrliche Wetter lockte zahlreiche Besucher auf den Hof des Heimatmuseums „Alter Krug“. So waren innerhalb kurzer Zeit alle Plätze besetzt und es mussten noch Tische und Stühle aus dem Museum zusätzlich aufgestellt werden. Alles war sehr liebevoll durch viele ehrenamtliche Helfer vorbereitet und ausgestaltet, und so wurde diese Arbeit belohnt.

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Zur Geschichte von Nächst Neuendorf

Am Sonnabend, den 23. Juli referierte Klaus Voeckler zur Geschichte des Zossener Ortsteils Nächst Neuendorf und stellte im „Alten Krug“ sein Buch „Nicht nur Sumpf und Sand – Ein Beitrag zur Heimatgeschichte Nächst Neuendorfs“ vor.

Frau Karola Andrae eröffnet die Veranstaltung mit Klaus Voeckler

 Die Nächst Neuendorfer feierten am 25. Und 26. Juni gemeinsam mit ihren Gästen 475 Jahre ersturkundliche Erwähnung ihres Ortes. Pünktlich zum Jahrestag veröffentlichte Klaus Voeckler sein Buch zur Heimatgeschichte Nächst Neuendorfs. Auch eine Ausstellung mit alten Ansichten und Dokumenten konnte Klaus Voeckler präsentieren. Diese Ausstellung ist ab sofort im „Alten Krug“ zu sehen.

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Vereinsausflug 2016

 22. Mai 2016 Friedhof und Wannsee

08:30 Bushaltestelle Straße der Befreiung. Die meisten der Teilnehmer an diesem Vereinsausflug hatten sich bereits hier eingefunden.

Die roten Leuchtziffern an der Busuhr zeigten bereits 09:39. Wäre der Bus nach dieser Zeit losgefahren, hätten ihn einige nicht mehr erreicht. Aber schnell wurde festgestellt, diese Uhr geht neun Minuten vor. Karola Andrae ging mit der Teilnehmerliste durch den Bus und tat laut kund: Frau Miersch fehlt. Jetzt rätselten alle, was denn mit ihr sein könnte. Am nächsten Halt auf dem Markt fand sie sich dann doch noch ein. Dafür fehlten jedoch drei andere, die eigentlich teilnehmen wollten. Beim letzten Halt in Dabendorf bestiegen dann noch die restlichen Teilnehmer den Bus.

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Der frühe Vogel fängt den Wurm

07. Mai 2016

Etwa 40 frühe Vögel hatten sich zur Frühwanderung mit Heimatkundler Klaus Voeckler eingefunden. Den Wurm den sie fangen wollten, war Wissen über die Ortsgeschichte von Nächst Neuendorf. Der Heimatverein wählte für die Frühwanderung Nächst Neuendorf, weil der Ort in diesem Jahr 475 Jahre alt wird.

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Hirtenhorn, Trift & Horschtweg

Gerhard Glau, Heimatforscher aus Glienick hat zum Hirtenwesen in der Nutheniederung geforscht, seine Ergebnisse in einer gleichnamigen Broschüre aufgeschrieben und an diesem Sonnabend über vierzig interessierten Zuhören im „Alten Krug“ präsentiert. Seine Ausführungen stützt er vor allem auf die vom Volkskundler Willibald von Schulenburg zwischen 1893 und 1902 veröffentlichten Arbeiten (Willibald von Schulenburg auf Wikipedia). Seine Absicht: Das fast in Vergessenheit geratene Wissen über die Landwirtschaft und das dörfliche Leben in unserer märkischen Heimat bis zur Separation wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Obwohl an diesem Sonnabend bestimmt manche Besucher bei sonnigen Frühlingswetter gern auf eigener Scholle gehackt oder gesät hätten, folgten sie doch der Einladung des Heimatvereins in den „Alten Krug“, um mehr über die Landwirtschaft ihrer Vorfahren in den 600 Jahren preußischer Landwirtschaft vor der Separation zu erfahren.

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Unterichtsstunde für geladene Gäste

 
 Begrüßung der Besucher

Am 17. März präsentierten die Stadt Zossen und der Heimatverein „Alter Krug“ geladenen Gästen das Schulmuseum. Leider konnten viele der geladenen Schulleiter nicht teilnehmen, da zur gleichen Zeit eine Fachtagung am Landesinstitut für Schule und Medien, Berlin-Brandenburg stattfand. Dennoch war der historische Unterrichtsraum zu Unterrichtsbeginn gut gefüllt.

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Er führt was im Schilde

 12. März 2016

Text und Fotos: Rainer Reinecke

 

Eigentlich war diese Veranstaltung für den Einstieg in die Veranstaltungsreihe in „Alten Krug“ für das Jahr 2016 gedacht. Doch dann, ob mehr bittend oder fordernd, bewegte die Bürgermeisterin, Michaela Schreiber, die Vereinsvorsitzende Karola Andrae mit diesem Vortrag doch den Versammlungs- und Veranstaltungsraum im dritten Stock bei der Eröffnung des Fachwerkhauses einzuweihen. Wie die Zuschauerresonanz zeigte, letztlich eine gute Entscheidung.

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Zur Neueröffnung des Schulmuseums

12. März 2016

Text und Fotos: Rainer Reinecke

Räume des neuen Schulmuseums doch inmitten eines ehemaligen Schulkomplexes?
Aus der Eröffnungsansprache der Leiterin des Schulmuseums Gudrun Haase:

Im völlig überfülltem Klassenraum eröffnet Gudrun Haase das neue Schulmuseum.
Nach dem Geigenspiel ihrer Enkeltochter Friederike ist das Museum eröffnet.

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Stresstest für Fachwerkhaus

12. März 2016

Das rekonstruierte Fachwerkhaus am Kirchplatz 7 wurde seiner Nutzung übergeben

Stresstest für Fachwerkhaus

Das Fachwerkhaus am Tag der Eröffnung

Schon weit vor 14 Uhr belagerten die ersten Neugierigen das Fachwerkhaus am Kirchplatz 7. Kurz vor der offiziellen Eröffnung um 14 Uhr waren bereits alle drei Stockwerke von den Besuchern erobert. Sie waren so zahlreich erschienen, dass nur mit Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme Bewegung im Hause überhaupt noch möglich war. Nun sollte aber doch in der untersten Etage offiziell eröffnet werden. So wurden die Besucher, die bereits die oberen Etagen darunter auch das Schulmuseum, welches ja erst 15 Uhr eröffnet werden sollte, in Beschlag genommen hatten, höflich aber bestimmt gebeten doch wieder nach unten zu gehen. Zum Glück folgten nicht alle dieser Bitte, denn der Raum unten war so gefüllt, dass die Luft bald knapp wurde.

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Der Steinbock in Österreich – ein Umsiedler-

Am diesem sonnigen 12. Februar 2016 fanden sich wieder etliche Stammbesucher und neue Interessierte im Gemeindesaal ein.
Der Steinbock in Österreich – ein Umsiedler-, so kann man die Erkenntnisse des neuesten Films von Gerhard Kretlow zusammen fassen. Er hatte sich aufgemacht, diese sehr bekannten Tiere in Österreich um den Glockner zu filmen.

Begrüßung

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Goethe als Freimaurer und Politiker

Auf einem Tisch im Gemeindesaal hatte Karl-Heinz Bannasch einige Ausstellungsstücke zu Goethe als Freimaurer und über die Freimaurerbewegung ausgelegt, die bald von den Besuchern umringt waren. Bereitwillig beantwortete er Fragen der Besucher. Sind Freimaurer ein Geheimbund? Was bedeuten die Abzeichen? Steht das „G“ in den Zeichen für Goethe?

 
   

 

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