Museum "Alter Krug"

Weinberge 15
15806 Zossen

Öffnungszeiten:

Mi 15:00 - 18:00
Sa 14:00 - 17:00

Tel.: 03377/300576

Schulmuseum

Kirchplatz 7 Fachwerkhaus
15806 Zossen

Do 10:00 - 12:00
Sa 10:00 - 12:00

Tel.: 03377 334346

Weihnachtsfeier

Adventsfeier des Heimatvereins 2018-12-03

Pünktlich zum Beginn der Vorweihnachtszeit feierte der Heimatverein Zossen sein Adventsfest. Die Vereinsvorsitzende Karola Andrae begrüßte alle Gäste sehr herzlich mit den traditionellen Worten: „So schnell vergeht ein Jahr.

Das wird uns immer bewusst, wenn wieder unsere Adventsfeier ansteht.“ Sie dankte allen Mitgliedern für die geleistete Arbeit und bat um Unterstützung für den Buch- bzw. Kalenderverkauf zum diesjährigen Weihnachtsmarkt auf dem Honighof Baranowski.

Der erste Höhepunkt war der Stollenanschnitt. Alle waren gespannt, „schmeckt das sächsische Gebäck in diesem Jahr wieder lecker?“

- Ja, zum Glück - der Stollen war sehr gut gelungen.

Platz ist in der kleinsten Hütte“, so rückten alle zusammen, um in gemütlicher Runde einen schönen Nachmittag und Abend zu verbringen. Viele anregende Gespräche wurden geführt, aber auch an die Kranken gedacht, die sonst in unserer Mitte mitfeierten.

Einige Vereinsmitglieder meldeten sich zu Wort, um den Anwesenden Nachdenkenswertes aber auch Unterhaltsames zu erzählen. So berichtete Frau Karin Kwetkus eindrucksvoll,wie sie als Kind zu Weihnachten schick gemacht wurde und nach der obligatorischen Nudelsuppe und dem Kirchgang hibbelich auf den Eintritt ins Weihnachtszimmer wartete. Das feierliche Glockengeläut

und den Handdruck des Pfarrers verbindet sie bis heute in ihren Gedanken mit dem Weihnachten der Kindheit. Noch heute ist sie ihren Eltern dafür dankbar, so schöne Feste erlebt zu haben. Darum ist ihr Anliegen „Weihnachten mit Seele“ auch in der eigenen Familie zu feiern. Weihnachten bedeutet nicht, große Geschenke zu zelebrieren. Die kleinen Gesten und Aufmerksamkeiten sind es, die in Erinnerung bleiben.

 

 

 

Herr Peter Bley las eine „geborgte“ Geschichte vor. In dem Bericht wurde dargestellt, wie ein Familienvater eine tolle Weihnachtsüberraschung vorbereitet. Und was passiert, wenn die Reparatur des Weihnachtsbaumständers nicht fachgerecht ausgeführt wird. „Wenn das unser Opa noch erlebt hätte.“

Frau Jutta Graumann las einen Schüleraufsatz aus dem Jahr 1925 vor. Danach war allen klar, der Klimawandel ist nicht erst seit diesem Jahr im Gange. Auch damals gab es zu Weihnachten Frühlingswetter.

Herr Knut Günther las wieder etwas aus den Aufzeichnungen seines Uropas vor. Mit großem Vergnügen lauschten alle dem Vortrag über Begebenheiten um August, einem Original der vergangenen Zeit.

Mit gutem Appetit ging es ans Abendessen, Wild mit Rotkohl und Bohnen war gut gelungen. Das Kirschdessert unter der Regie von Frau Dagmar Rösch bildete einen weiteren Höhepunkt der Feier.

Für alle war es ein gelungenes Fest. Vielen Dank der Familie Andrae und allen Helfern.

 

Text Jutta Graumann

 

Vortrag " Schulspeisung "

Kindheit mit Federhalter und Schulspeisung

unter diesem Titel wurde die Buchlesung von Wolfgang Richter aus Berlin angekündigt.

Es war die letzte öffentliche Veranstaltung im „Alten Krug“ 2018. Das Wetter war sehr angenehm und der frische Kuchenduft durchzog wieder den „Alten Krug“. Einige Vereinsmitglieder kamen sehr zeitig schon mal zum Erzählen.

Pünktlich um 16 Uhr ging es dann los. Herr Wolfgang Richter setzte die Brille auf und los ging es. Er hatte seine Kindheit gleich nach Kriegsende, zu einer Zeit als die Menschen noch zusammengerückt waren.

Er wuchs im Westsektor von Berlin auf und so drehten sich etliche Geschichten von Hamsterfahrten ins Umland, von hübschen mitgenommen Papiertauben die sich als Propagandaflieger des Osten an den Westen herausstellten.

Wir erfuhren wie Kinder Lebensmittel beschafft haben und vom Spielen in den Ruinen der Stadt.

Spannend und lustig wurde es dann bei den Schulthemen. Der kratzige Einschulungsanzug, die Zuckertüte, die Rivalereien bis Bolzereien der Kinder und zur Beschreibung des Schulessens.

Viele der Zuhörer gehörten auch zu dieser Altersgruppe und konnten über diese Geschichten heftig lachen und an eigne Erlebnisse denken.

Der Schreibstil von Herrn Richter war immer so, als wäre er im Moment des Vorlesens noch immer der kleine Bub aus Berlin.

Leider verging die Zeit wieder viel zu schnell.

 

Zum Thema passend überreichte Frau Andrae dann noch ein Präsent mit einer Dose „DDR-Schulküchen-Tomatensoße“ die es neuerdings zu erwerben gibt als Präsent. Das war natürlich dann auch ein Lacher.

 



Herr Richter wurde für 2019 eingeladen ein weiteres Buch vorzustellen. Also lieber Leser kommen Sie vorbei.

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Hier noch die Rückinformation von Herrn Richter zu diesem Tag

Hallo Frau Andrae,

mit Spannung und Neugier tauchten wir unsere Löffel am letzten Dienstag in unsere erste Ost-Pro Speisung ein. Nicht nur Ihre Idee hat uns gefallen, auch war die Fertig-Tomatensuppe mit Nudeln ganz schmackhaft. Wir erinnern uns gerne an die Lesung, an die begeisterten Zuhörer und an das tolle Gebäude.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

D.+ W. Richter



Vereinsausflug

Und ab fuhren die Busse am 30.9.2019 zum Vereinsausflug

bei tollem Herbstwetter machten sich die Mitglieder des Heimatvereines und weitere treue Freunde des Vereines wieder zu einem Ausflug auf.

Die Reise sollte nicht so weit, auch nicht so anstrengend sein und schließlich war es nun auch schon wieder Ende September. Hierauf musste man bei der Planung schon Rücksicht nehmen.

44 Reiselustige saßen in den 2 Bussen der Fa. Oelschläger.

Der erste Anlaufpunkt war die Stadt Mittenwalde. Sie liegt nur 11 Kilometer entfernt, man fährt oft durch oder auch vorbei, aber über die Geschichte kann man nicht so viel sagen. Wir wurden von den Vertreterinnen des Heimatvereines „Mittenwalde“ herzlich empfangen und in 2 Gruppen durch den historischen Stadtkern geführt. Was gab es nicht alles zu erfahren über die Kirche mit dem bekannten Paul Gerhard, über Karl Liebknecht am örtlichen Gericht, über Straßennamen, bekannte Bürger und die historischen Gebäude und natürlich auch über das Heimatmuseum.

Ja lieber Leser, da müssen Sie schon selbst vorbeifahren um alles zu erfahren. Hier wollen wir nicht alles verraten. Zu schnell waren die 2 Stunden vorbei.

 

Weiter ging es dann über Gallun und Motzen bei herrlichem Sonnenschein und toller Herbstfärbung der Landschaft und vielen Kürbissen am Straßenrand.

Das nächste Ziel wurde bald erreicht, da die Mägen der Reisegäste langsam knurrten. Abhilfe wurde dann im Restaurant „Mittelmühle“ geschaffen.

Drei Essen standen zur Auswahl mit Sauerbraten, Schnitzel und Fisch. Schon nach kurzer Zeit wurden die riesigen Portionen an die Tische getragen. Im Anschluss hieß es sich noch etwas die Füße am dortigen Fischteich zu vertreten und die Landschaft zu genießen. Bei den schönen Temperaturen saßen die Tagesgäste noch alle an den sonnigen Außenplätzen und speisten.

 

Der letzte Reisepunkt war dann der Teupitzer See. Hier erwartete uns schon das Ausflugsschiff und schipperte uns, die bunte Reisegesellschaft 3 Stunden über die Seenkette.

Zwischen dem bestellten Kaffee & Kuchen konnte man auch wunderbar auf dem Oberdeck sitzen. Leider verging die Zeit wieder viel zu schnell.

Die Rückfahrt erfolgte nun über Kallinchen und Schöneiche. Gegen 18 Uhr war dann dieser tolle Ausflug wieder beendet.



Umgehungsstraße

Die Ausstellung „Von der Bürgerwut zur Umgehungsstraße im Zentrum von Zossen“wurde in diesem Jahr am Tag des „Offenen Denkmals“ eröffnet. Jedes Jahr bereiten Vereinsmitglieder einen neuen Ausstellungshöhepunkt vor. Sie präsentieren Fotos, Dokumente und Zeitungsberichte, die zeigen, wie sich der jahrelang verschobene Bau durch bürgerschaftliches Engagement „ertrotzen“ ließ. Nur dadurch konnte endlich die Entwicklung der Innenstadt von Zossen  erfolgen. Die 2002 eröffnete Straße ist heute nicht mehr wegzudenken.

Die Vorbereitung so einer Ausstellung nimmt um die 80 Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder ein. Es ist sehr beachtenswert welche Qualität diese ehrenamtlich erstellten Ausstellungen immer haben.

Auf den Schautafeln sind tolle Fotos der Zossener Zeitgeschichte zu sehen. Die ausgewählten Dokumente laden manchmal zum schmunzeln ein. Interessant sind auch die Resümees einiger ehemaliger Mitstreiter dieser Bürgerinitiative.

Vergessen war bei den Besuchern der Eröffnungsveranstaltung auch, das durch diese Initiative etliche Ideen für die Zukunft angeregt wurden. Das sollen aber die Besucher dann selbst noch heraus finden.

Bei der Eröffnungsveranstaltung wurden durch Frau Karola Andrae noch etliche Anekdoten aus dieser Zeit in der Bürgerinitiativen erzählt. Sie fand viele spannende Zuhörer. Bis 18 Uhr musste sie noch etliche male die geführten Rundgänge durch die Ausstellung wiederholen.



Ansehen lohnt sich.





Übrigens:

In einer weiteren Vitrine gab es noch alte Festzeitungen zu sehen. Auch hier lohnt sich ein Blick in die Geschichte.

Offenes Denkmal 2018

Zum Tag des „Offenen Denkmals“ am 9. September, hatten sich die Mitglieder des Heimatvereins wieder gut vorbereitet.

Viele fleißige Hände hatten Kuchen gebacken, die „Schwarze Küche“ war angeheizt und das große Festzelt aufgebaut.

 

Über mehrere Wochen wurde an der neuen Ausstellung zur Geschichte der Umgehungsstraße gearbeitet ( s. Bericht Ausstellung).

Ab 11 Uhr öffneten sich an diesem Sonntag die Türen und luden zum Verweilen ein. Zur Kaffeezeit trafen sich dann viele interessierte Besucher und auch Vereinsmitglieder bei Kaffee, köstlichem Kuchen, heißer Bockwurst und Schmalzstullen. Es wurde mal wieder über die „gute-alte-Zeit“ gesprochen und in Erinnerungen geschwelgt.

 

In diesem Jahr funktionierte auch wieder die Musikanlage und bei den alten Melodien war es im Krug-Garten dann richtig urig. Viele Gäste verabredeten sich schon auf´s nächste Jahr.

Leider war die Veranstaltung dann um 18 Uhr beendet, bei dem tollen Wetter wären doch viele Besucher gerne noch geblieben.



Kinogeflüster

Kinogeflüster

unter diesem Thema stellte ich die diesjährige Sommerausstellung im „Alten Krug“. Inspiriert wurde ich von einem Schuhkarton voll mit alten Progressfilmprogrammen. Diesen Karton hat der Verein geschenkt bekommen und es fristete so sein Dasein im verschlossenen Schrank.

Doch immer wieder muss mal was neues her und so gelangte mein Blick mal wieder auf diesen Karton.

In 12 großen Bilderrahmen habe ich nun 14 Jahre Kinoprogramme ausgestellt. Es war gar nicht so einfach, denn die Auswahl war wirklich groß und auch spannend und man selbst wurde in die Zeit des „Kinos“ zurückversetzt.

Ob sie diese Filme spannend finden, müssen Sie schon selbst herausfinden. In den Vitrinen und auf dem Tisch finden sich noch viele historische Film- und Fotoapparate, sowie Vorführtechnik. Da hatte es der Fotograf und Filmemacher schon schwer im wahrsten Sinne des Wortes. Heute zückt man das Handy und ruck-zuck ist das Bild und Video in aller Welt.

Zur Ausstellungseröffnung am 30.6.2018 trafen die ersten interessierten Besucher schon sehr zeitig ein. Bei Kaffee und Kuchen wurde über das Zossener Kino gesprochen und Anekdoten ausgetauscht. Unter den Gästen befanden sich auch Gäste aus Dresden, die im Hotel „Weißer Schwan“ Urlaub machten und etwas über die Geschichte des Hauses als ehemaliges Kino erfahren wollten.

Um 16 Uhr ging es dann zur Ausstellung. Klaus Voeckler, unser Heimatforscher, versetzte sich und uns in die Zeit zurück, als die Bilder so laufen lernten und die Gastronomen die Stummfilme in ihre Säle einziehen ließen, um viele Gäste zu erwarten.

Hans Heller tingelte mit einem Pferdewagen und der aufgebauten Apparatur durch die Gegend und bot seine Filme zum Verkauf. Als das Gasthaus Rüffert pleite ging, erwarb er das Gebäude. Den Saal ließ er zu einem richtigen Kinoerlebnis mit rotem Gestühl und Logen umbauen, es gab dämmriges Licht. Der Gaststättenbereich wurde vermietet.

Aber vorführen durfte nur ein zugelassener Lichtbildvorführer. Das war Herr Görlitz der schon am 26.4.1912 die Genehmigung erhielt und dafür die stolze Summe von 60 Mark bezahlen musste.

 

Das Zossener Kino wurde kurz vor dem Kriegsende am 21.4.1945 von Deutschen, bei der Sprengung der Nottebrücke stark beschädigt. Bereits im Juli wurde der Spielbetrieb nach Reparaturarbeiten wieder aufgenommen. Hans Heller hatte einen guten Draht zum sowjetischen Kommandanten in Wünsdorf und sprach auch selbst russisch. Herr Görlitz konnte nun erst viele russische Filme vorführen. Görlitz selbst starb 1962 in Zossen.

Hans Heller ereignete ein anderes Schicksal. Er wurde angezeigt das Kino auf dem Wünsdorfer Burgberg aus Konkurrenzgründen angezündet zu haben. Durch Hilfe seiner sowjetischen Freunde gelang es ihm noch rechtzeitig nach Westberlin zu kommen und dort weiter Kinogeschichte zu schreiben.

Das Haus mit Kino wurde dann 1953 verstaatlicht. Viele Jahre war dann noch Herr Radtke Vorführer in Zossen. Starke Konkurrenz war dann das Fernsehen und die Kinos hatten es sehr schwer. Nur bei Westfilmen war es noch immer sehr voll, denn die Fernsehbildschirme waren damals noch recht mickerig.

Nach der Wende wurde das Haus rückübertragen. Doch der Sohn Christian Heller verkaufte das sehr runter gewirtschaftete Objekt. Gastraum und Saal bilden heute wieder eine Einheit.

Und so endete die Kinogeschichte des Lichtspielhauses „SKALA“ in Zossen.

 

Nach diesen vielen historischen Informationen von Herrn Klaus Voeckler wurde erst mal noch ein Glas Sekt für jeden Gast ausgereicht und noch weiter gesprochen,. Es war eine tolle Veranstaltung.

 

Heute werden in den Sommermonaten nur noch Filme im Freiluftkino des E-Werk am Nottekanal angeboten.

 

 

Sie sind gern eingeladen sich in die alte Kinowelt versetzen zu lassen.

 

Die Ausstellung läuft noch bis 29.August 2018

 

 

 

Karola Andrae

Unterwegs im Heiligen Land

2018-06-02 Vortrag Silvio Fischer, Historiker und Leiter des Museums des Teltow

 Heilige Stätten dreier Weltreligionen

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Frühwanderung 2018

Am 5. Mai, um 7 Uhr, in aller Herrgottsfrühe, fanden sich fünfundzwanzig Wanderfreunde am Funkmast auf dem Galgenberg zur diesjährigen kulturhistorischen Frühwanderung ein. Die Vorsitzende des Heimatvereins Karola Andrae begrüßte die Wanderfreunde bevor Heimatforscher Klaus Voeckler grausige Geschichten über Hinrichtungen, die hier in der Nähe stattgefunden haben erzählte. Um dazu verlässliche Aussagen treffen zu können recherchierte er Im Brandenburger Landeshauptarchiv, im Geheimen Staatsarchiv, in Kirchenbüchern und in der einschlägigen Literatur.

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Ausstellungseröffnung mit Gemälden und Zeichnungen von Dr. Hartmut Klucke

 Selbstporträt in Öl  Foto bei der Eröffnung

Am 24 März wurde im „Alten Krug“ mit ausgewählten Bildern und Zeichnungen von Dr. Hartmut Klucke eröffnet. In der Ausstellung sind vor allem Ölgemälde auf Pappe oder auch Leinwand mit Motiven aus Zossen und Umgebung zu sehen. Über Gäste waren der Einladung zur Ausstellungseröffnung gefolgt.

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Ausstellung eröffnet

15. März 2018

„Ene mene Tintenfass geh in die Schul' und lerne was . . .“, so haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter die am 15. März eröffnete Sonderausstellung überschrieben.

Mit einem Glas Sekt wurden die Besucher zur Ausstellungseröffnung begrüßt. Die Anschauungstafeln, die ausgestellten Dokumente, Lehrbücher und Schülerarbeiten sowie auch Experimentierutensilien aus dem Biologie- Chemie- und Physikunterricht vermitteln einen Einblick in 300 Jahre Schulgeschichte. Die Schulpflicht wurde in Preußen von König Friedrich Wilhelm I. am 28. September 1717, vor 300 Jahren eingeführt.

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Krugputz

14. März 2018

Wegen des kalten Wetters am 07. März wurde der Krugputz auf den 14. März verschoben. Die Temperaturen waren zwar nicht im Frostbereich, doch das feuchtkalte Wetter an diesem Tag war auch nicht viel besser. Da beim Putzen oft die Türen und Fenster offen stehen durchflutete ein Zugwind die Räume. Das hielt aber die Frauen nicht ab, Stühle, Tische, Fenster vom Winterstaub zu befreien. Eine Tasse Glühwein hielt dann alle bei Laune. Die Männer hatten zunächst die Möbel nach Anweisung der Chefin umzuräumen, um dann im Außenbereich Ordnung zu schaffen. Für allen Unrat stand ein Lieferwagen bereit, der am Ende auch gut gefüllt war.

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Die galanteste Löwin des Jahrhunderts

10 März 2018

Der Vorstand des Heimatvereins hatte zur Saisoneröffnung im „Alten Krug“ Stefan Rothen von der Geschichtswerkstatt des Kulturvereins Rangsdorf eingeladen. Er hatte sich zur Aufgabe gestellt, den Zuhörern das Leben der Friederike,1778/1841, Prinzessin von Mecklenburg- Strelitz, Prinzessin von Preußen, Prinzessin zu Solms Braunfels und schließlich Königin von Hannover, näher zu bringen.

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Das telsche Platt - ein Vortrag von Gerhard Glau

2018-02-17

Heimatforscher Gerhard Glau

Die Besucher hatten schnell alle Bänke im historischen Klassenzimmer des Schulmuseums besetzt. Ältere Herren mit Bauchansatz hatten da schon ihre liebe Müh auf den Schülerbänken Platz zu nehmen. Doch noch immer zahlten weitere Gäste ihren Obolus. Fleißige Helfer aus dem Schulmuseum schafften noch Stühle heran, bis auch der letzte Zwischenraum zwischen den Bänken gefüllt war.

Auf der Leinwand begrüßte bereits ein Spruch auf telschen Platt die Gäste.

Übersetzt steht da in etwa: Ich rede wie mir der Schnabel gewachsen ist,
wie ich das von klein auf gewöhnt bin – wer will denn mir was!!

 

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Vortrag von Karl-Heinz Bannasch

Erste Veranstaltung des Heimatvereins in 2018

Nun bereits zum vierten Mal eröffnet der Heimatverein die neue Saison mit einem Vortrag von Karl-Heinz Bannasch aus Spandau. In diesem Jahr wählte er das Thema:
„Die Spandauer Kapitulation vor den Franzosen 1806 und die Rolle des Kommandanten Ernst-Ludwig von Benneckendorf“

Bei so einem Vortrag sollen die Besucher ja etwas lernen. Mit diesem Gedanken lud der Heimatverein für den Eröffnungsvortrag zum ersten Male in das Schulmuseum ein. Gespannt saßen die interessierten Besucher im historischen Klassenzimmer in den alten Schulbänken und um sie herum. Hier passte natürlich das Thema gut hin.

 

 

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