Schulmuseum in Zossen

Ob wir die Schule gemocht haben oder nicht, Erinnern lohnt sich!

Museum "Alter Krug"

Weinberge 15
15806 Zossen

Wir treten in die Winterpause bis Anfang März. Unter Zossen 03377/300576 können Sie einen Winterbesuch vereinbaren.

Tel.: 03377/300576

Schulmuseum

Kirchplatz 7 Fachwerkhaus
15806 Zossen

Do 10:00 - 12:00
Sa 10:00 - 12:00

Tel.: 03377 334346

Sachkundige Gäste im Schulmuseum

Am 17. März präsentierten die Stadt Zossen und der Heimatverein „Alter Krug“ geladenen Gästen das Schulmuseum. Leider konnten viele der geladenen Schulleiter nicht teilnehmen, da zur gleichen Zeit eine Fachtagung am Landesinstitut für Schule und Medien, Berlin-Brandenburg stattfand. Dennoch war der historische Unterrichtsraum zu Unterrichtsbeginn gut gefüllt.

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Ansprache Gudrun Haase

12.03.2016

Ansprache zur Neueröffnung des Schulmuseums im Haus Kirchplatz 7

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, liebe Frau Andrae, liebe Mitglieder des Heimatvereins, liebe geladene Gäste, werte Anwesende! 

Ich freue mich sehr, sie alle auch im Namen meiner Mitstreiter zu unserer heutigen Neueröffnung unseres Zossener Schulmuseums begrüßen zu können. Ihr Erscheinen zeugt von dem freundlichen Interesse, das sie seit der Eröffnung unseres Museums im Jahr 2002 unserem Anliegen entgegengebracht haben Sie alle waren und sind uns als Besucher herzlich willkommen und viele von Ihnen haben durch Spenden und Leihgaben dazu beigetragen, daß unsere Ausstellungen von Jahr zu Jahr interessanter werden konnten. 

Im überfüllten Klassen Zimmer eröffnet Gudrun Haase das neue Schulmuseum

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Poesiealbum aus dem Jahr 1808

Kürzlich erhielt unser Schulmuseum von einem Sammler aus Offenburg ein Poesiealbum (Stammbuch), das im Jahr 1808 in Zossen angelegt wurde. Auf den ersten Seiten ist eine Eintragung des Superintendenten Bauer zu lesen. Dieser wirkte in Zossen von 1797 bis zu seinem Tode im Jahr 1809. Vier weitere Mitglieder seiner Familie haben ebenfalls Sprüche zur Erinnerung eingetragen.
Auch die Leiterin der Industrieschule in Zossen trug in dieses Buch ein.

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Originaldokument für Schulmuseum

Text und Fotos: Gudrun Haase

Dem Schulmuseum Zossen wurde im Dezember 2013 die Berufungsurkunde des Rektors Karl Schumann von seiner Großnichte Ingrid Klaement überreicht, wofür wir ihr herzlich danken.

Großnichte Ingrid Klaemann übergibt historisches Schulfoto und die Berufungsurkunde
des Rektors Karl Schumann

Es ist ein Originaldokument mit Prägestempel. Karl Schumann war von 1906 bis 1922 Rektor an der Zossener Stadtschule.

Nachlass für Schulmuseum

links, Gudrun Haase, Leiterin Schulmuseum, rechts Doris Bartel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doris Bartel, Schwiegertochter der ehemaligen Lehrerin Elli Bartel, übergab am 25.11. 2013 aus deren Nachlass viele interessante Gegenstände, Dokumente und Unterlagen aus über 40 Jahren Schuldienst. Darunter befinden sich Klassenfotos, mit Jahreszahlvermerk und Namen der Schüler, handgeschriebene Lebensläufe der Elli Bartel aus den Jahren 1949, 1954 und 1981, Folienschallplatten mit Kinder- und Pionierliedern aus der "Frösi", DDR Kinderzeitschrift "Fröhlich sein und singen", Exemplare der ABC-Zeitung und der Trommel, zahlreiche Urkunden und Medaillen. Wie Doris Bartel haben bereits viele ehemalige Zossener Lehrer und Schüler bzw. deren Verwandte dem Schulmuseum so manchen Schatz übergeben. Ihnen allen sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Text und Foto: Rainer Reinecke

Pädagogium

 Das Pädagogium in Zossen

Gudrun Haase

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Ostern 1900 wurde erstmalig eine private höhere Schule für Knaben, auch mit Internat, eröffnet. Solche Einrichtungen nannte man Pädagogium. Sie stand unter der Leitung von Dr. Berthold Reiprich, der  sie bis 1911 führte. Die Schule war in einem Wohnhaus,  Am Kietz  Nr.26, untergebracht. Der Schulinspektor wies wiederholt den Magistrat der Stadt auf die Unzulänglichkeit der in einem Privathause gemieteten Räume hin. 

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"Mittlere Reife" für Schulmuseum

Das Schulmuseum Zossen feiert sein zehnjähriges Bestehen

Zum 10jährigen Bestehen des Schulmuseums hier ein Beitrag auf Youtube.

2011-04-25_01
 v.l.n.r. Gudrun Haase, Leiterin Schulmuseum,
Bürgermeisterin Michaela Schreiber,
Frau Karola Andrae, Vorsitzende Heimatverein

Am 25. April 2012 wurde das Zossener Schulmuseum 10 Jahre alt. Aus diesem Anlass fand eine Festveranstaltung statt, zu welcher die Bürgermeisterin und der Heimatverein eingeladen hatten. An diesem Tag vor genau zehn Jahren wurde der Vertrag über den Aufbau und das Betreiben eines Schulmuseums in Zossen vom damaligen Bürgermeister der Stadt Zossen, Herrn Lüders, dem damaligen Amtsdirektor, Herrn Dr. Klucke, und dem damaligen Vorsitzenden des Heimatvereins, Herrn Stuck, unterzeichnet.

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Mitwachsende Schreibtische

Der Schreibtisch –
ein mitwachsender Arbeitsplatz für Kinder

Von Gudrun Haase
auch veröffentlicht in der Märkischen Allgemeinen vom 07.10.2011.
Sie waren mit die ersten Gegenstände, die bei der Eröffnung des Zossener Schulmuseums im Jahr 2002 ausgestellt wurden: die Schreibtische für Schulkinder von den Familien Rösch und Hintze. Später kam dann noch der häusliche Arbeitsplatz der Familie Rindler hinzu.

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Industrieschule in Zossen

Superintendent Bauer reformierte das Zossener Schulwesen

Bestickte Brotbeutel stammen noch von den Großeltern

Text und Fotos: Rainer Reinecke
Superintendent Bauer - von 1795 bis 1809 auch als Schulinspektor in Zossen tätig - stellte einst die beklagenswerten Zustände des Zossener Schulwesens fest. Aber er beließ es nicht bei der Kritik, sondern führte selbst zahlreiche Veränderungen ein. Es gab damals nur zwei Klassen - eine für Knaben, eine für Mädchen - für fast 300 schulpflichtige Kinder, von denen nur etwa ein Drittel die Schule regelmäßig im Sommer und im Winter besuchte. Bauer führte eine Elementarklasse ein für die Lernanfänger. Diese unterrichtete der Küster in einem Raum, der eigentlich die Wohnung des zweiten Lehrers war und von diesem nicht benötigt wurde, da seine Familie in einem eigenen Haus in Zossen wohnte.

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Goethe und Schiller in Zossen

10.12.2010

Text: Gudrun Haase und Rainer Reinecke, Fotos: Rainer Reinecke

Als Wandrelief führen Goethe und Schiller in der Knabenschule  am Zossener Bismarckplatz, heute „Am Kiez“,  eher ein tristes Dasein. Das Haus mit der Hausnummer 26 lässt kaum eine ehemalige Schule mit Internat vermuten. Die Beschriftung an der Außenfassade kündet von der ehemaligen Feinbäckerei Kierschke und von der LAGA-Bewerbung der Stadt Zossen. Wären da nicht, von den Zossenern und ihren Gästen kaum wahrgenommen, Goethe und Schiller links und rechts der Eingangstür. Durch Gespräche mit Zossener Bürgern, die Am Kiez wohnten, erhielt die Leiterin des Schulmuseums in Zossen, Gudrun Haase, die Information, dass um 1900 eine Privatschule in diesem Hause untergebracht war.

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Conrector Fischer

Schreiben lernen, aber wie?
Der Conrector der Stadtschule von Zossen schreibt 1868 dazu eine Aufsatzlehre
Von Rainer Reinecke
 
Fischers AufsatzlehreFür alle Lehrer und Schüler, die nach Rat beim Lehren und Lernen von Rechtschreibung und Grammatik suchen, birgt das Schulmuseum in Zossen einen Schatz.
 
Der aus Wendisch Buchholz, heute Märkisch Buchholz, stammende Ferdinand Ludwig Fischer verfasste 1868 eine Aufsatzlehre für Volksschulen. Am 27. Und 28. März 1833 hatte Fischer seine Prüfung im Schullehrerseminar zu Potsdam abgelegt und wurde für anstellungsfähig im Volksschulamte erklärt. 46 Jahre unterrichtete Fischer an der Schule neben der heutigen Stadtbibliothek, davon 42 Jahre als Conrector (stellvertretender Leiter).

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